Testartikel

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Während es in der britischen viktorianischen Schildserie viele Stempelvarianten gibt, sind diese bei den australischen Schild-Sovereigns und bei den St.-Georgs-Sovereigns mit jungem Porträt noch seltener. Im Jahr 2015 stießen wir auf eine interessante Variante des Melbourne-Sovereigns von 1878, bei der das „D“ von „Dei Gratia“ in der Legende der Vorderseite über einem umgedrehten „G“ geprägt zu sein scheint. Es handelt sich um einen recht offensichtlichen Fehler, der jedoch nur wenigen Sammlern bekannt ist; tatsächlich wurde die Münze meines Wissens bis 2024 in keiner Publikation, keinem Auktionskatalog, keiner Website und keiner Verkaufsliste erwähnt. Erst mit der Veröffentlichung von Steve Hills „Standard Catalogue to the Gold Sovereign“ in diesem Jahr wurde das Interesse der Sammler geweckt.